Unser Anliegen ist es, die buddhistische Lehre zu erforschen, zu praktizieren und zu vermitteln. Damit führen wir die von Lama Govinda begründete Tradition eines zeitgemäßen Buddhismus in Europa weiter. Maitreya bedeutet allumfassende Liebe, die Mitgefühl, Klarheit und Weisheit einschließt. Maitreya ist der Buddha der Zukunft, die wir durch unser Praktizieren gestalten. Ein Maṇḍala ist ein wachsender Kreis, der immer wieder neu aus der Mitte des eigenen Herzens entsteht. Der Name Maitreya Maṇḍala steht für die Art, wie wir zusammen arbeiten und als Zentren zusammenwirken. Jedes Zentrum hat seine eigene Identität und Organisationsstruktur und wird von einem Mitglied des Ordens Ārya Maitreya Mandala geleitet. Wir sind verbunden durch gemeinsame Werte und Ziele und die Entschlossenheit unser menschliches Potential zum Wohle aller Wesen zu entfalten. Wir studieren alle Entwicklungsphasen des Buddhismus. In dieser Ausrichtung orientieren wir uns am Leben und am Werk Lama Govindas sowie an seiner lebendigen Übertragung durch seine persönliche Schülerin Vajramālā.
Der Bodhisattva Maitreya ist der Buddha der Zukunft und die Verkörperung selbstloser Liebe (maitrī). Im Geiste dieser allumfassenden Liebe wollen wir Mitgefühl, Klarheit und Weisheit entfalten. Ein Maṇḍala ist ein wachsender Kreis, der immer wieder neu aus der Mitte des eigenen Herzens entsteht. Der Name „Maitreya Maṇḍala“ steht für die Art, wie wir zusammen arbeiten und in den Zentren zusammenwirken. Jedes Zentrum hat seine eigene Identität und Organisationsstruktur und wird von einem Mitglied des Ordens „Ārya Maitreya Maṇḍala“ mit Sitz in Budapest, Ungarn, geleitet. Wir sind verbunden durch gemeinsame Werte und Ziele und die Entschlossenheit, unser menschliches Potential zum Wohle aller Wesen zu entfalten.
Wir würdigen alle Entwicklungsphasen und philosophischen Hauptströmungen des Buddhismus, deshalb studieren und praktizieren wir die Lehren des frühen Buddhismus ebenso wie die des Mahāyāna und des indo-tibetischen Vajrayāna. Dabei orientieren wir uns an Lama Anagārika Govindas Vorbild und Werk, dessen lebendige Übertragung durch seine persönliche Schülerin Vajramālā garantiert ist, sowie an den großen Meistern der Vergangenheit und Gegenwart.
Tradition
In unseren Zentren studieren, praktizieren und vermitteln wir den Buddha-Dharma in einer Weise, dass die von Lama Govinda begründete Tradition lebendig fortgesetzt wird. Wir vollziehen den Buddhismus für unsere eigene spirituelle Entwicklung in all seinen historischen und philosophischen Ausformungen nach: vom frühen Buddhismus über das Bodhisattva-Ideal des Mahāyāna bis zur Meditationspraxis des Vajrayāna. Wir fixieren uns nicht auf eine bestimmte traditionelle Denk-, Lehr- und Übungsform, sondern sind offen für die genuine Überlieferung aller Linien, deren Kenntnis für die Praxis des Vajrayāna unverzichtbar ist. Wir würdigen die kultur- und zeitbedingten Gestaltungen und bemühen uns, die sich in all diesen Traditionen offenbarende Weisheit zu erkennen, zu verwirklichen und sie den Menschen unserer Zeit in angemessener Weise zugänglich zu machen. Um das Wirken Lama Govindas fortzusetzen, orientieren wir uns an den von ihm formulierten Aufgaben und Zielen:
- Wir bemühen uns um eine Lebensführung auf der Basis von ethischem Verhalten, Weisheit und Meditation nach dem Vorbild des Buddha;
- Wir verbreiten den Buddha-Dharma und entwickeln Lehr- und Übungsmethoden, die den kulturellen und sozialen Bedingungen heutiger Menschen angemessen sind. Dabei bemühen wir uns, die Einheit des Buddha-Dharma zu bewahren.
- Wir integrieren die essentiellen Elemente buddhistischen Denkens und meditativer Erfahrung in Studium und Praxis, wobei wir für eine dynamische Entwicklung des Buddha-Dharma in der Zukunft offen sind.
- Wir verstehen uns als Dienende in einer Lehrer-Schüler-Gemeinschaft aus Wahlverwandtschaft, wo sich alle auf Augenhöhe begegnen und an ihrem Platz Anerkennung und Förderung erhalten.
- Lernende und Übende begleiten wir individuell durch geistige, seelische und meditative Unterstützung ihres Befreiungsweges.
Strukturen
Wer sich für unsere Arbeit interessiert, ist uns willkommen und kann an den öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen. In diesem Stadium gehört man zum Freundeskreis des Maitreya Mandala ohne eine bindende Verpflichtung. Spirituelles Engagement führt im Laufe der Zeit zu der Entscheidung, den Weg des Dharma mit Entschiedenheit zu gehen und Zuflucht zu nehmen. Damit versteht man sich selbst als eine Schülerin oder ein Schüler des Buddha und geht eine innere Verpflichtung zu kontinuierlichem Studium und zur Meditationspraxis ein. Die Teilnahme am Leben der Gemeinschaft wird zu einem inneren Bedürfnis und man wird bereit, die Unterstützung, die man selber erhält, auch anderen zu geben. Als Mitglied unserer Gemeinschaft kann man sich auf vielerlei Art engagieren: durch soziale, hauswirtschaftliche, kulturelle und künstlerische Aktivitäten, bei der Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit und der Erstellung von Publikationen. Wer sich in besonderer Weise verantwortlich fühlt, diese von Lama Govinda begründete Tradition weiterzuführen, kann nach einer Phase der Kandidatur Mitglied der Ordensgemeinschaft Ārya Maitreya Mandala werden. Die Ordination setzt langjährige Meditationserfahrungen, ein „Systematisches Studium des Buddhismus“ sowie die vorbereitenden Übungen für das Vajrayāna voraus. Das Ārya Maitreya Mandala ist ein lehrender Orden. Seine Mitglieder verpflichten sich zu lebenslangem Lernen und Üben, getreu dem Vorbild ihres Begründers, der Zeit seines Lebens stets seine Schülerschaft betont hat, auch als er schon längst ein anerkannter Lehrer war.





