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Veränderung – Veränderung

Wenn wir erkennen, dass wir alles aus uns selbst und nicht nur einen Teil unseres Lebens verändern müssen, suchen wir nach einer Methode, die wirtschaften Hilfe bietet.
Buddha

Buddha

Photo by Anandajoti Bhikkhu

Die Möglichkeit der Verängerung wird oft abgeschafft. Unsere Ausreden sind unerschöpflich. Aber wir alle sehnen uns nach Freude, wissen aber nicht genau, was wir tun sollen, um etwas zu ändern. Wir haben das Gefühl, dass es uns nicht gut geht, aber wir sehen nicht genau, was die Ursache dafür ist. An dieser Stelle kann ein Treffen mit religiösen oder spirituellen Lehrkräften eine große Hilfe sein. Der eigentliche Grund für das äußere Problem liegt nicht darin, nach Dingen zu suchen. Die verschiedenen spirituellen Wege machen uns darauf aufmerksam, dass wir etwas verändern müssen.

Wir können dies leicht erkennen, indem wir uns selbst in verschiedenen Lebenssituationen beobachten. Wenn uns zum Beispiel jemand weh tut, sind wir je nach Temperament empört oder traurig. Aber wir denken mal darüber nach: Was bedeutet es, dass wir verlettt wurden? Natürlich scheint es oft so, als ob die Beleidigung wirklich von außen kam. Aber wenn das wirklich entscheidend wäre, würden wir alle gleich reagieren. Wir können weder Abstriche machen, noch weiter weggehen, sondern die Situation meistern. Dazu müssen wir der Lage sein, einfach zu verraten, was passiert ist, und erkennen, dass die andere Partei wahrsichten darunter leiden wird.

Das Gleiche gilt jedoch: Wir können die Momente oft nicht vergessen und sie glücklich, glücklich leben.

Wenn wir erkennen, dass wir alles aus uns selbst und nicht nur einen Teil unseres Lebens verändern müssen, suchen wir nach einer Methode, die wirtschaften Hilfe bietet. Symptomatische Behandlungen führen nicht zu einer durchgängigen Lösung, aber wenn wir anfangen, an uns selbst zu arbeiten, werden die Probleme an der Quelle angegangen.

Wir können es uns zum Beispiel nicht leisten, krank zu werden, weil sie von unserem Arbeitsplatz aus entlassen werden können. Die Pille wird sowieso in kurzer Zeit wirken und wir können weitermachen. Das einzige Problem dabei ist, dass wir nicht heilen! Die Symptome bleiben verborgen, doch es lohnt sich, das Unkraut in der Höhe zu schneiden: Die Wurzel bleibt im Boden und vertreibt nur eine Frage der Zeit.

Die Bedeutung religiöser und spiritueller Lehren liegt darin, dass Unkraut aus der Wurzel gerissen wird. Wir experimentieren nicht nur mit verschiedenen Psychotronen und Kursen, sondern erforschen auch unsere Persönlichkeit, so wie sie ist. Wir sind uns selbst bewusst.
Wir verstehen, was wir tun, sagen oder denken. Wir finden heraus, woher unsere Ängste, Wünsche, Egoismus und Lieblosigkeit kommen. Dies wird uns zu dem inneren Frieden und der Freude verhelfen, die wir uns alle wünschen.

Wir neigen dazu, Religionen und verschiedene spirituelle Traditionen als weit vom Alltag entfernt zu betrachten. Selbst genial, die behaupten, religiös zu sein, ziehen oft eine scharfe Grenze zwischen ihrem spirituellen und ihrem weltlichen Leben. Dieses Gefühl der Fremdheit lässt sich mitunter darauf zurückführen, dass unterschiedliche Traditionen nicht in der Lage sind, sich zu erneuern und sich an bestehende Umstände anzupassen, so dass Menschen nicht zu einer Sprache gelangen können, die sie tatsächlich verstehen.

Die Lehren werden jedoch nicht als distanziert, mystisch oder schwer zu akeptieren empfunden. Der wahre Grund liegt tiefer. Auch wenn wir uns das nicht immer bewusst machen, sind wir uns doch am meisten bewusst, dass es mehr Lehren über Transzendenz, Gott und Erleuchtung gibt, als wir säuchte verstehen. Es ist nicht nur ein weiteres Versprechen oder ein weiterer Versuch, sondern etwas, das uns über uns selbst bringt. Und diese Chance für unser Ego kann großartig sein.

Deshalb beginnen wir einen besonderen Tanz: Wo wir uns der gewählten Tradition nähern, wo wir uns von ihr entfernen, sie dem anderen schmecken und dann zurückkehren, und so geht es weiter, bis uns endlich die Leidensspiele unseres Egos langweilig werden. Dann kommt die wahre Verpflichtung zu einem spirituellen Weg zu uns. Der formale Ausdruck des inneren Richtungswechsels im Buddhismus wird Zuflucht genannt. Dies deutet darauf hin, dass wir als perfekten Zufluchtsort durchwante und tolle Befreiung erfahren können.

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