Mit mehr als 300 Millionen Anhängern ist die buddhistische Religion immer noch eine der größten Weltreligionen. Seine Anhänger folgen den Lehren Buddhas, der eine historische Persönlichkeit war und durch seine Meditationspraktiken aus eigener Kraft zur Erleuchtung gelangte. Der Buddhismus macht die Lösung nicht von der Annahme eines Glaubens oder einer Ideologie abhängig, sondern schreibt der menschlichen Anstrengung eine große Rolle zu. Er glaubte, dass die meisten unserer Leiden durch uns selbst verursacht werden, als Folge unserer Unwissenheit, unserer Aggression und Gier, und dass wir unser Leben glücklicher und freudiger machen wollen, indem wir Selbstlosigkeit, Weisheit, Mäßigung und Mitgefühl entwicklen.
Der Buddhismus hilft uns, ein realistisches Bild vom Leben und der Welt zu schaffen. Er wird nicht die Realität ändern, sondern die eigene Herangehensweise des Menschen – die Kunst und Weise, wie wir das Leben betrachten. Die Veränderung, die wir herbeiführen wollen, ist eine Art interne Veränderung.
Die Lehre des Buddha zeigt den Weg, der zu Erlösung und Frieden führt. Der Buddha leugnete die Freuden des Daseins nicht. Er sprach über Material und spirituelle Freuden, wies jedoch darauf hin, dass es Leid gibt. Es ist ein Gruß, der uns und anderen langfristig echte Freude bereitet und nicht nur für kurze Zeit unterhaltsame oder angehende Gefühle hervorruft.
Seit Jahrhunderten haben Buddha-Anhänger eine Vielzahl von Meditationspfaden entwickelt, um inneren Frieden, positive menschliche Qualitäten, immense Liebe und Freude zu entwickeln. Daher zeichnen sich die vielen Schulen aus, die sich heute entwickelt haben, durch ihre spezifischen Praktiken, aber jede von ihnen akzeert die fundamentalen Lehren Buddhas. Das Vorbild der Buddhisten und die lebendige Verkörperung ihrer Ideale im XIV. Jahrhundert.Dalai Láma, der 1989 den Friedensnobelpreis erhielt.










